Kreuzfahrtschiffe im Hafen von Triest

Triest in einem Tag – ob vom Kreuzfahrtschiff oder als Tagesausflug: Ehrliche Tipps

Du hast einen Tag in Triest, vielleicht sechs oder acht Stunden, und fragst dich, wie du den am besten nutzt. Hier ist alles, was du wissen musst – ehrliche Tipps von Isabella, die Triest liebt und hier ihre zweite Heimat gefunden hat.

Erste Frage zuerst: Wo legt dein Schiff ĂĽberhaupt an?

Das ist die wichtigste Information fĂĽr deinen Tag. In Triest gibt es zwei sehr unterschiedliche Anlegestellen:

Molo Bersaglieri / Stazione Marittima – das ist der Glücksfall. Dein Schiff legt direkt an der Piazza Unità d’Italia an. Du läufst von der Gangway über die Straße und stehst auf einem der größten Plätze Europas, der direkt ans Meer grenzt. Walking distance ins Zentrum: du bist schon mitten drin. Hier docken AIDA, Mein Schiff, Costa, MSC und die meisten kleineren bis mittelgroßen Schiffe.

Molo VII / Pier 57 / Trieste Maritime Terminal (TMT) – das ist der weniger romantische Fall. Etwa 4 Kilometer südlich vom Zentrum, mitten im Containerhafen. Hier docken oft die ganz großen Schiffe (NCL, manche Royal-Caribbean-Riesen). Vom Pier 57 brauchst du zwingend einen Shuttle oder ein Taxi – zu Fuß ist das durch den Industriehafen weder schön noch praktisch.

So findest du raus, wo du wirklich anlegst: Schau in deine Reederei-App und in die eDocs deiner Buchung. Steht dort „Via della Rampa 1“ als Adresse, ist es das zentrale Terminal. Taucht „Punto Franco Nuovo, Molo VIII“ auf, ist es der weiter südliche Pier. Im Zweifel: Erkundige dich am Vortag beim Bordpersonal – die wissen das. Triester Taxifahrer*innen übrigens auch: Wenn du in der Stadt unterwegs bist und zurück musst, reicht oft der Schiffsname, dann fahren sie dich zum richtigen Anleger.

Wenn du bei der Stazione Marittima landest, passiert beim Verlassen des Schiffes etwas, das mich selbst ohne Schiffsankunft jedes Mal wieder rührt: Du gehst über die Straße, hebst den Blick – und stehst auf der Piazza Unità d’Italia. Drei Seiten Habsburger Pracht, eine Seite offenes Meer. Größer und schöner geht ein erster Eindruck nicht.

Warum die ixpirity-Schnitzeljagd fĂĽr Kreuzfahrer*innen die beste Idee ist

Wir reisen selbst gerne und suchen nach Möglichkeiten, eine Stadt unkompliziert kennenzulernen, aber doch eine Struktur zu haben, ohne zeitlich gebunden zu sein. Wir haben auf ixpirity.com zwei selbstgefĂĽhrte Schnitzeljagden durch Triest gebaut. Und ich weiĂź, dass diese fĂĽr Kreuzfahrer*innen besonders gut funktionieren, weil du schlendern, schauen, SpaĂź haben und mehr ĂĽber Stadt erfahren zugleich kannst. Du buchst die zeitunabhängige Tour „Typisch Triest“ oder „Auf historischen Spuren durch Triest“ ab EUR 9,90 pro Person vorab von Board aus, lädst dir die kostenlose App herunter und gibst deinen persönlichen Code ein. Sobald du loslegen möchtest, fĂĽhrt dich die App durch die Stadt: Rätsel, Geschichten, GPS-Punkte und jeder Menge Triest-Gossip, der in keinem ReisefĂĽhrer steht. Zeitunabhängig und geeignet, dass ihr auf eurem Weg ein wenig schlendern, genieĂźen und shoppen könnt.

Zusammengefasst, warum unsere ixpirity Schnitzeljagd genau das richtig fĂĽr dich ist:

Erstens: Die Tour ist kompakt. Du kannst sie in zwei bis drei Stunden absolvieren und dabei alle wichtigen Stationen der Stadt sehen, inklusive der Geschichten dahinter. Und wenn du länger brauchst, ist das auch völlig in Ordnung. Genieße es!

Zweitens: Sie ist selbstgesteuert. Kein Warten auf Gruppen, kein starres Tempo, kein Hinterherlaufen hinter einem Schirm. Du machst die Tour in deinem Rhythmus, machst zwischendrin eine Kaffeepause, und die App wartet geduldig.

Drittens: Du lernst die Stadt mit dem Witz, der Geschichte, den kleinen Geschichten aus dem Alltag der Triestiner*innen kennen. Was war das mit den Kaffeehäusern und den Habsburgern? Warum hat Joyce ausgerechnet hier seinen Ulysses geschrieben? Und was hat es mit dem Molo eigentlich auf sich?

Viertens: Du erlebst die Stadt, anstatt sie abzuhaken. Das ist es, was du mitnimmst, wenn das Schiff wieder ablegt.

Im Vergleich zur Reederei-Tour (oft 80 bis 250 Euro pro Person, fixe Gruppe, fixer Plan) und zur reinen Eigenregie (günstig, aber wenig Kontext): Die Schnitzeljagd ist der Mittelweg – angeleitet, aber selbstbestimmt. Für Familien, Paare und neugierige Cruiser*innen, die nicht in einer Touristen-Karawane laufen wollen, oft die entspannteste Variante.

Du willst lieber selbst planen? So gestaltest du einen Tag in Triest

Für alle, die den Tag lieber frei gestalten ist hier mein erprobter Tagesablauf. Kein Muss, aber bewährt als Alternative oder auch ergänzend zur Schnitzeljagd.

Morgens: Molo Audace & Piazza UnitĂ 

Fang am Wasser an. Der Molo Audace ist dieser lange Pier, der sich vom Ufer direkt ins Meer streckt. Spaziere ihm entlang, schau zurück auf die Stadt und lass das Panorama wirken. Links das Meer, rechts die Häuserfassaden, irgendwo bläst gerade die Bora oder die Sonne taucht alles in dieses besondere Adriatisch-Licht. Einfach wunderschön. Wenn du den Blick nach vor richtest, kannst du Miramare entdecken, bei guter Sicht auch Grado und die Berge. Und rechts auf den Hügeln siehst du die Kirche Monte Grisa, die nach dem 2. Weltkrieg als Dank für den überstandenen Krieg als Wallfahrtskirche erbaut wurde und bis Istrien sichtbar ist.

Dann ab auf die Piazza Unitá d’Italia: Europas größer Platz, der sich zum Meer hin öffnet. Wunderschön, diese Proportion, und historisch aufgeladen wie kaum ein zweiter Platz in Italien. Hier hat die Habsburgermonarchie ihren Fingerabdruck hinterlassen, hier haben Dichter*innen gesessen (James Joyce! Rilke! Svevo!), hier versammeln sich die Triestiner*innen nach wie vor jujedem Anlass. Gönn dir ein bisschen Zeit, setz dich auf eine der Bänke oder genieße einen Caffè im Cafe degli Specchi und lass den Platz auf dich wirken.

Vormittag: Caffè, Canal Grande & Borgo Teresiano

Triest ist die CittĂ  del caffè, die Kaffeestadt Italiens. Hier trinkt man doppelt so viel Espresso wie im Rest des Landes, und der Kaffee hat eigene, nur hier verstandene Namen: Ein Capo ist ein Espresso mit einem Schuss Milchschaum, ein Capo in B dasselbe im Glas (B steht fĂĽr bicchiere), ein Nero der schwarze Espresso, ein Goccia mit einem Tröpfchen Milch, ein Mocca Espresso mit Milch im Glas (Wiener Verwandtschaft hörbar!). Wenn du in ein CafĂ© gehst und einfach „Caffè“ bestellst, wirst du ĂĽberall richtig bedient und bekommst einen Espresso. Hier ist das nämlich Ehrensache.

Das Caffè San Marco in der Via Cesare Battisti ist eines der schönsten historischen Kaffeehäuser Europas: Jugendstil-Interieur, literarische Geschichte (Rilke und Joyce haben hier gesessen), Kaffee wie er sein soll und direkt integriert eine schöne kleine Buchhandlung, die auch eine kleine Auswahl deutscher und englischer Bücher hat. Wenn du nur ein Café in Triest besuchst: dieses hier. Du erreichst es in ca. 15 Gehminuten.

Danach ein Spaziergang durch das Borgo Teresiano, das barocke Viertel, das Kaiserin Maria Theresia Ende des 18. Jahrhunderts anlegen ließ und nur ca. 8 Gehminuten von der Piazza Unitá d´Italia entfernt ist. Der Canal Grande, Triests kleiner Kanal mitten in der Stadt, ist der schönste Punkt davon: Palazzi spiegeln sich im Wasser, an der Uferpromenade sitzen die Menschen beim Mittagskaffee. Die Kirche Sant’Antonio Taumaturgo am Ende des Kanals ist ein klassizistisches Kleinod.

Mittag: Buffet oder Pasta

Hungrig? Kein Touristenfloß nötig. Triest hat eine eigene Esskultur, die ich wirklich liebe, auch wenn sie echt deftig ist: das Triestiner Buffet. Das ist eine Schenke mit Beislcharakter, in der man warme Speisen wie lesso di manzo (gekochtes Rindfleisch), cotto di maiale (Schweinernes), Wurstspezialitäten und geröstetes Brot kauft und meistens im Stehen isst. Wenn man die Geschichte der Buffets kennt, versteht man auch, warum es so deftig ist: sie wurden insbesondere für die Arbeiter ausgerichtet.

Das älteste und bekannteste ist das Buffet da Pepi (via della Cassa di Risparmio 3, zwischen Piazza Unitá d´Italia und Canal Grande), ein Muss, wenn du Triest wirklich kosten willst. Für Pasta und die leichteren Optionen gibt es rund um den Canal Grande oder an der Rive entlang am Meer auf der Stadtseite einige sehr gute Lokale. Die unmittelbare Umgebung des Hafenterminals: eher touristisch. Zwei Minuten Fußmarsch, und du bist im echten Triest.

Nachmittag: Castello San Giusto & Kathedrale

Wenn die Beine noch mitmachen: der Colle di San Giusto, der HĂĽgel ĂĽber der Altstadt, lohnt sich. Oben thront das Castello di San Giusto (1ein mittelalterliches Kastell mit Stadtpanorama), direkt daneben die Cattedrale di San Giusto, Triests Domkirche: ein Ensemble aus zwei zusammengewachsenen Basiliken des 5. und 14. Jahrhunderts, romanisch, mosaizirt, mit dieser stillen Kraft, die alte Kirchen manchmal haben.

Insider-Tipp: Im Parkhaus neben dem Teatro Romano gibt es einen kostenlosen Aufzug, der dich direkt rauf zur Burg und Kathedrale bringt, falls du dir den steilen Aufstieg sparen möchtest. Zum Parkhaus kommst du am besten, wenn du bei der Piazza della Borsa durch die Portizza (Durchgang neben der Bar Portizza) durchgehst und dann immer gerade aus. Nach ca. 150 Meter stehst du vor dem Parkhaus. Dort gerade aus durch und die Rampe ganz hinunter und schon bist du beim Aufzug.

Das Teatro Romano, ein kleines römisches Amphitheater, befindet sich neben der Einfahrt ins Parkhaus, einfach mitten in der Stadt, zwischen Wohnhäusern und Cafés, unspektakulär und doch irgendwie verblüffend. Tergeste, die römische Vorgängerstadt von Triest, schaut hier durch den Asphalt.

Vor dem Ablegen: Eis und Aperol am Molo

Der schönste Abschluss für einen Triester Tag: noch einmal zum Wasser, Ausblick und ein Eis genießen und auf dem Molo Audace sitzen, das Meer anschauen und der Stadt nachtrauern, die man gerade erst kennengelernt hat.

Oder ein Aperol Spritz im Caffè degli Specchi oder einer der Bars entlang der Rive. Das Licht am Nachmittag auf dem Wasser ist nämlich einfach wunderschön.

Du hast mehr Zeit oder Lust auf weiter weg? TagesausflĂĽge im Vergleich

Eine der häufigsten Fragen, die mir Kreuzfahrtgäste stellen: „Sollen wir Triest links liegen lassen und stattdessen nach Venedig fahren?“ Meine ehrliche Antwort: nein. Aber lass mich die Optionen kurz durchgehen, damit du selbst entscheiden kannst.

Venedig ist mit dem Zug von Trieste Centrale aus in etwa zwei Stunden erreichbar (Regionalzug ca. 13 Euro, Frecciarossa ca. 25 Euro). Das heißt: Vier Stunden Zugfahrt hin und zurück, dazu vom Hafen zum Bahnhof und vom venezianischen Bahnhof in die Innenstadt – realistisch bleiben dir drei bis vier Stunden in Venedig. Das ist hektisch, teuer und du hast Triest gar nicht gesehen. Mein Tipp: Mach Venedig zu einem eigenen Trip, wenn du wiederkommst.

Ljubljana geht mit Bus oder Auto in 1,5 Stunden – aber nur mit organisiertem Transport oder einer geführten Tour realistisch. Mit öffentlichem Verkehr wird’s eng, auch wenn die Slowenische Hauptstadt sehr charmant ist und eine kompakte Altstadt hat.

Postojna-Höhle und Predjama-Burg in Slowenien sind ein klassischer Reederei-Ausflug von Triest aus. Drei Stunden in der Höhle inklusive Höhlenbahn, dann die Burg im Felsen. Beeindruckend, aber: Du brauchst zwingend organisierten Transport (Tour oder Mietwagen). Auf eigene Faust nicht praktikabel.

Piran in Slowenien – grundsätzlich mein persönlicher Tipp, unbedingt mal nach Piran zu fahren. Piran ist eine venezianische Mini-Stadt an einer Landzunge in der Adria, eine knappe Stunde Autofahrt von Triest entfernt. Wenn du genug Zeit und einen Mietwagen hast: absolut sehenswert. (Und ja, es gibt auch eine ixpirity-Schnitzeljagd für Piran). Aber ohne Mitwagen wird es schwierig.

Schloss Miramare – siehe nächster Abschnitt. Der nahe Ausflug, der sich immer rechnet.

Grado, Sistiana, Duino – kleine Adriaorte rund um Triest, schön für einen weiteren Besuch, aber nicht das richtige Ziel, wenn du nur einen Tag hast und Triest noch nicht kennst.

Schloss Miramare: Wenn du nur einen Ausflug auĂźerhalb machst

Miramare ist das weiße Märchenschloss auf der Felsklippe, das du aus Reiseprospekten kennst. Erzherzog Ferdinand Maximilian von Habsburg (jener, der später als Kaiser von Mexiko erschossen wurde) hat es Mitte des 19. Jahrhunderts gebaut – und tatsächlich ist es eines der schönsten Schlösser, die ich kenne und nur ca. 8 km vom zentralen Kreuzfahrthafen entfernt. Wenn ihr das Schloss innen besichtigen wollt, solltet ihr unbedingt vorab Tickets buchen. Näheres findet ihr auf unserem Blogbeitrag zu Miramare.

So kommst du hin:

  • Bus 6 oder Bus 36 (Triester Verkehrsbetriebe, Trieste Trasporti). Bus 36 fährt direkt zum Schloss, aber wir empfehlen Bus 6, denn er hält in Grignano und von dort könnt ihr wunderschön durch den Park Spazieren ohne Massen von Bustouristen. Das Ticket kostet aktuell (2026) ca. 1,35 Euro am Tabacchi oder ĂĽber die App „Tplfvg“. Fahrtzeit: ca. 25–30 Minuten. Wir empfehlen dir den Einstieg bei der Busstation beim Bahnhof auf der linken Seite des Supermarkts „Pam“.
  • Regionalzug ab Trieste Centrale bis Bahnhof „Miramare“: etwa 9 Minuten Fahrt, ca. 2 Euro Ticket, dann ein 150-Meter-FuĂźweg durch den Park – wunderschön, aber zeitlich etwas weniger flexibel.
  • Taxi: ca. 20–25 Euro einfach, schnellste Option.
  • Hop-on-Hop-off-Bus (rote Linie der City Sightseeing): fährt vom Kreuzfahrtterminal direkt zum Schloss und zurĂĽck.

Schloss Miramare: Praktische Infos

Adresse: Viale Miramare, 34151 Trieste
Eintritt 2026: 10 Euro pro Person (Schloss). Park kostenlos.
Öffnungszeiten: täglich 9–19 Uhr (Schloss), Park bis Sonnenuntergang
Anreise: Bus 36 ab Piazza Oberdan (ca. 1,35 Euro, 25–30 Min.), Taxi ca. 20–25 Euro
Zeitbedarf inkl. An- und Rückfahrt: 3,5–4 Stunden
Website: miramare.cultura.gov.it

Eintritt 2026: 10 Euro pro Person für das Schloss. Der weitläufige Park ist gratis. Plan ca. 2 bis 3 Stunden ein, inklusive Hin- und Rückfahrt. Mit der An- und Abreise zum Hafen brauchst du insgesamt 3,5 bis 4 Stunden – passt also gut in einen 8-Stunden-Cruise-Stopp, wenn du parallel ein bisschen Innenstadt machst.

Was du sonst noch wissen solltest

Beste Jahreszeit für Cruise-Stopps: Die meisten Kreuzfahrtschiffe laufen Triest zwischen April und November an, mit dem Höhepunkt im Sommer. Der Frühling (April/Mai) und der Herbst (September/Oktober) sind die schönsten Alternativen: weicheres Licht, weniger volle Stadt, angenehme Temperaturen zum Spazierengehen. Hochsommer (Juli/August) wird heiß (30+ Grad), und Triest hat wenig Schatten – plan Mittagspausen ein.

Wetter und Bora: Triest ist bekannt für die Bora, einen Karstwind, der manchmal mit bis zu 180 km/h durch die Stadt fegt. Im Sommer bleibt er meistens sanft. Falls er bläst: gehört dazu.

Sonntag: Die meisten kleinen Geschäfte sind zu, aber internationale, größere Geschäfte sind geöffnet. Cafés, Restaurants und Sehenswürdigkeiten sind offen.

Sprache: Italienisch, natürlich. Aber Triest ist historisch zweisprachig (Slowenisch ist die zweite offizielle Sprache), und mit Englisch kommst du in touristischen Bereichen gut zurecht. Die ältere Generation spricht oft noch ein wenig Deutsch – Habsburg lässt grüßen.

Zu FuĂź oder nicht? Zu FuĂź, unbedingt. Der Hafen liegt so zentral, dass du fĂĽr die meisten Highlights des Stadtzentrums kein Taxi oder keine Ă–ffis brauchst. Nur fĂĽr den CastellohĂĽgel solltest du bequeme Schuhe nehmen (oder nimmst den Lift im Parkhaus bei den Ausgrabungen).

Kreditkarte oder Bargeld? Kreditkarte wird fast überall akzeptiert. Für den Buffet-Genuss bei Da Pepi und die Gelateria ist Bargeld trotzdem praktisch: kleine Beträge, schnelle Transaktionen.

Gepäckaufbewahrung: Am Bahnhof Trieste Centrale (ca. 5 Euro pro Stück und Tag), bei privaten Anbietern wie Radical Storage oder LuggageHero (ab 1,60 Euro pro Tag). Das Kreuzfahrtterminal selbst hat in der Regel auch eine Gepäckaufbewahrung – frag am Eingang.

WLAN: Am zentralen Terminal (Stazione Marittima) ist kostenloses WLAN verfügbar. Cafés in der Innenstadt bieten überall freies WLAN gegen Verzehr.

FAQ: Die häufigsten Fragen vor deinem Triest-Stopp

Bei der Stazione Marittima / Molo Bersaglieri praktisch null Meter – das Schiff legt direkt an der Piazza UnitĂ  d’Italia an, du läufst ĂĽber die StraĂźe und bist im Zentrum. Bei Pier 57 / Molo VII sind es etwa 3–4 km; dort brauchst du Shuttle oder Taxi.

Nein. Triest ist einer der wenigen Mittelmeerhäfen, in denen das Schiff direkt am Stadtkern anlegt. Eine Reederei-Tour ist nur sinnvoll, wenn du weit entfernte Ziele wie die Postojna-Höhle oder Lake Bled besuchen willst.

Vom zentralen Terminal (Stazione Marittima) in die Innenstadt brauchst du gar kein Taxi – du bist sofort mittendrin. Für Miramare oder den weiter entfernten Pier 57: etwa 20–25 Euro pro Strecke, hin und zurück mit Wartezeit ca. 50–60 Euro. Uber ist in Triest über die App verfügbar (lokale lizenzierte Taxis fahren darüber), alternativ klassische Taxis am Stand oder per Taxiruf.

Bus 6 oder 36 (ca. 1,35 Euro, 25–30 Minuten), Regionalzug ab Trieste Centrale bis Bahnhof Miramare (ca. 2 Euro, 9 Minuten), Taxi (ca. 20–25 Euro) oder Hop-on-Hop-off-Bus ab Kreuzfahrtterminal.

Etwa 20 bis 25 Euro für eine Strecke. Hin und zurück inklusive Wartezeit ca. 50–60 Euro.

Espresso heißt Nero, ein Macchiato im Glas ist Capo in B, ein Espresso mit Tröpfchen Milch Goccia, ein Espresso mit Milch im Glas Mocca. Wenn du nicht wie ein*e Tourist*in klingen willst: Bestell einen Nero oder einen Capo.

Die meisten kleinen Geschäfte und Boutiquen sind sonntags geschlossen, größere und international ausgerichtete Geschäfte sind geöffnet. Cafés, Restaurants, Sehenswürdigkeiten und das Schloss Miramare haben jeden Tag offen.

Deutsch ist nicht so weit verbreitet, wie man aufgrund der Geschichte glauben möchte. Neben Italienisch ist Slowenisch die zweite Sprache in Triest. In Hotels, Cafés und ein paar wenigen Geschäften wird zusätzlich auch Deutsch verstanden oder vielleicht sogar gesprochen. Englisch funktioniert flächendeckend.

Am Bahnhof Trieste Centrale (ca. 5 Euro pro StĂĽck und Tag; der Bahnhof liegt etwa 1 km vom Hafen entfernt), beim Anbieter Radical Storage (ab 1,60 Euro pro Tag, mehrere Standorte in der Innenstadt) und meistens auch direkt am Kreuzfahrtterminal selbst.

Ja, am zentralen Terminal (Stazione Marittima) ist kostenloses WLAN verfügbar. Cafés und Restaurants direkt am Hafen bieten außerdem WLAN gegen Verzehr. Und falls du einen europäischen Mobilfunktarif hast: dank EU-Roaming („Roam Like At Home“) kannst du dein Datenvolumen in Italien genauso nutzen wie zuhause – ohne Aufpreis. Eine lokale SIM brauchst du also nicht.

Einen Triester Kaffee (Capo oder Nero) im Stehen an der Bar, einen Teller im Buffet – die typischen Triester Wirtshäuser servieren gekochtes Fleisch und Hausmannskost, günstig und gut –, einen Aperitivo am Abend mit Blick aufs Wasser, und ein Eis irgendwo in der Innenstadt.

Triest zählt zu den sichereren Städten Italiens. Das Risiko für Taschendiebstahl oder Übergriffe wird laut aktuellen Bewertungen als niedrig eingestuft, auch alleine abends durch die Innenstadt zu gehen ist problemlos. Normale Aufmerksamkeit – wie in jeder Stadt – reicht völlig aus.

Ja, ausgezeichnet sogar. Die Innenstadt ist flach (außer San Giusto), kompakt und sicher. Eine selbstgeführte Schnitzeljagd mit Rätseln motiviert Kinder, mitzulaufen, statt zu jammern.

Die Innenstadt rund um Piazza Unitá, Canal Grande und Molo Audace ist eben und gut befahrbar. San Giusto (Burg/Kathedrale) ist auf einem Hügel – aber es gibt den Aufzug im Parkhaus bei den römischen Ausgrabungen, der dich kostenlos raufbringt.

Üblicherweise eine halbe Stunde vor Abfahrt („all aboard“). Schau in deinem Schiffsmagazin oder der App nach – die Uhrzeit kann variieren.

Triest wartet auf dich

Ein Tag gibt dir einen guten Einblick, um zu verstehen, warum man hier nicht mehr weg will. Uns haben die Menschen und die Stadt gecatcht: Sempre allegri, mai passion, viva là e po bon! – sinngemäß: immer fröhlich, nie leiden, lebe und gut ist’s. Das Lebensmotto der Triestiner*innen. Klingt nach einem Plan, oder?

Hier geht’s zur Triest-Schnitzeljagd von ixpirity – damit du am Ende des Tages sagen kannst: Ich hab Triest erlebt, nicht nur abgehakt.

Tanti saluti, Isabella 🙂

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